In der Region

Eine Region zum erwandern und erradeln

Nichts liegt näher als die vier benachbarten Orte zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Denn Breitenbrunn liegt im Zentrum von ihnen. Der Panorama-Wanderweg führt ebenso durch die Orte wie die Radwege B10 und B12. Die Natur oder die Ortskerne erkunden. Alles ist möglich. Hier einige wenige Beispiele der vielen Erkundungsmöglichkeiten.

Winden

Der nur rund 1 km entfernte nördlich von Breitenbrunn gelegene Ort besticht durch zwei besondere Höhepunkte.Am Fuße des Zeilerberges, nördlich des Ortes, befindet sich die größte Naturhöhle des Burgenlandes mit eiszeitlicher Fauna. Diese denkmalgeschützte Höhle kann man bis zu einer Tiefe von 60m erkunden. Hier lebte einst der eiszeitliche Höhlenbär. In der Nähe befinden sich auch die Zigeunerhöhlen. Nordwestlich des Ortszentrums befindet sich der Skulpturenpark, der Ausstellungspavillon, die Eiersammlung und das Ateliers des weltbekannten Künstlers Prof. Wander Bertoni. Dessen außergewöhliche Skulptur „Die Sonnenanbeterin“ den Ort schon weitem erkennbar macht.

Jois

Von Winden sind es knapp 3 km bis man die für die Herzkirschen berühmte Gemeinde erreicht.Nordwestlich des Ortszentrums über die Joiser Haide gelangt man zum Ochsenbrunnen – ein kleiner mit Seerosen dekorierter Teich inmitten einer pittoresken Naturlandschaft lässt jedes Romantikerherz höher schlagen – und zum Teufelsjoch, wo sich Hügelgräber der Frühbronzezeit befinden.Das Hexenbründl befindet sich auf der Strecke zwischen Jois und Winden, direkt am Neusiedler See – Radweg B 10 liegt dieser schön angelegte Brunnen mit einer modernen Skulptur. Die Quellen am Fuße des Hackelsberg, so auch das Hexenbründl, dienten den ersten sesshaften Menschen zur überlebensnotwendigen Wasserversorgung.Auf Grund der Wichtigkeit solcher Quellen entstanden im Laufe der Zeit schaurige und unheimliche Geschichten, um Fremde von diesen Plätzen fern zu halten.

Purbach

Etwa 4 km südlich von Breitenbrunn gelangt man in die kleine „Stadt“ mit viel historischer Bausubstanz.An der Bundesstraße in der Nähe des Haupttores erhebt sich bei den rechts gelegenen kleinen Häusern ein Rauchfang mit einer aus Stein gefertigten Gestalt, die aber nur den Oberkörper zeigen läßt. Näher angesehen, entdecken wir, dass diese dem Scheine nach aus dem Rauchfange hervorragende Gestalt mit einem Turban versehen, einen Türken darstellt von dem man sich eine uralte Geschichte erzählt.Fährt man durch eines der 3 Türkentore in der Wehrmauer in die Ortsmitte so kommt man auf den Raiffeisenplatz – früher „Orientplatz“ – benannt nach dem wohl berühmtesten Purbacher Josef Orient. Dieser wurde 1677 geboren, studierte Malerei und stark 1742 als Vizedirektor der Akademie der bildenden Künste in Wien. In der Mitte des Platzes steht eine Mariensäule, die Frauensäule.

Donnerskirchen

Von Purbach gelangt man nach einer Fahrtstrecke von rund 4 km in den von einer hoch über dem Dorf thronenden Wehrkirche weithin sichtbaren Ort.Die heute Pfarrkirche zum Hl. Martin wurde auf den Grundfesten einer mittelalterlichen Kirche erbaut. Der barocke Bau steht auf einer bewehrten Terrasse von welchem man einen fantastischen Rundblick über den See bis tief in die Puszta hat.Ein Erlebnis der besonderen Art sind die Bootsexkursionen durch den Schilfgürtel zum Wulkadelta. Auf dieser Exkursion durch erfährt man unter der Leitung von gebietskundigen Biologen viel Wissenswertes über den Neusiedler See und seine Bewohner. Außerdem bekommt man die Möglichkeit diesen einzigartigen Lebensraum hautnah zu erleben.

Thenau